Stuckateur

Stuckateur/in

Sie sind Spezialisten für Trockenbau sowie für die Anbringung und Sanierung von Innen- und Außenputzen, bearbeiten und restaurieren komplette Fassaden, Innenwände und -decken und verleihen Gebäuden und Räumen eine unverwechselbare Note. Der Hauptrohstoff für Stuckateure heißt Gips in allen Formen, Farben und Zusammensetzungen, woraus sie filigrane Ornamente zur Verzierung von Räumen und Fassaden herstellen. Sie brauchen gestalterisches Geschick, Interesse für das Bauhandwerk sowie Grundkenntnisse in Mathe und Physik. Als Geselle gibt es viele Möglichkeiten zur Weiterbildung.

Sie sind Spezialisten für Trockenbau sowie für die Anbringung und Sanierung von Innen- und Außenputzen, bearbeiten und restaurieren komplette Fassaden, Innenwände…

Aufgaben und Tätigkeiten

Der Stuckateur arbeitet vorzugsweise mit Gips (Putz-Gips, Stuck-Gips, Marmor Gips, Estrich-Gips). Seinen Mörtel stellt er entweder selbst her oder er verwendet Fertigmörtel. Durch Verputzen schützt und schmückt der Stuckateur Fassaden. In neuerer Zeit werden zunehmend auch Kunststoffe von ihm verwendet. Außenputze schützen das Gebäude nicht nur gegen Durchfeuchtung, sondern geben ihm auch seine individuelle Note und prägen somit auch das Stadtbild. Von der handwerklichen Ausführung bis zur künstlerischen Gestaltung reichen die Möglichkeiten des Stuckateurs. Mit Hilfe verschiedener Techniken bringt er den Putz auf. Dabei entstehen je nach Struktur und Oberflächenbehandlung beispielsweise Filzputz, Glättputz, Hartstuck, Edelputz, Spritzputz, Besenputz, Zementputz, Kratzputz, Steinputz oder Waschputz. Die technische Weiterentwicklung, die sich mehr und mehr der Trockenbauweise zuwendet, führt dazu, dass der Stuckateur in zunehmendem Umfang großflächige Platten und Konstruktionsteile verarbeitet. Er hat Kenntnisse über die verschiedenen Dämmstoffe, Sperr- und Dichtungsmittel.

Aus- und Weiterbildung

Die Berufsausbildung dauert in der Regel drei Jahre. Auf Antrag kann bei entsprechenden fachlichen Leistungen und schulischen Voraussetzungen die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Nach bestandener Gesellenprüfung können Stuckateure/innen sich auf die Meisterprüfung vorbereiten und diese ablegen. Eine perfekte Vorbereitung, wenn man die Selbstständigkeit anstrebt oder aber Führeungsaufgaben anstehen.
Die Weiterbildung zum »Geprüften Restaurator im Stuckateur-Handwerk« setzt den Meisterbrief voraus und ermöglicht die Leitung eines Restaurierungsbetriebs. Alternativ kann auch ein Studium in Richtung Bachelor eingeschlagen werden.

Perspektiven

Der Trend in der Bauwirtschaft geht dahin, dass der Facharbeiteranteil gemessen an den Gesamtbeschäftigten zunimmt. Für einen gut ausgebildeten Stuckateur können die Zukunftsaussichten daher durchaus als günstig bezeichnet werden.