Feinoptiker/in

Seien es Mikroskope, Fernrohre, Kameraobjektive oder medizinische Geräte, beim Feinoptiker zählen absolute Perfektion und Klarheit. Aus hochwertigen Glasblöcken schneiden, fräsen, schleifen und polieren sie ihre Produkte. Für diese Maßarbeit stehen ihnen CNC-Fräsen, sensible Messinstrumente und über 150 Glassorten zur Verfügung.

Seien es Mikroskope, Fernrohre, Kameraobjektive oder medizinische Geräte, beim Feinoptiker zählen absolute Perfektion und Klarheit. Aus hochwertigen Glasblöcken…

Aufgaben und Tätigkeiten

Der Feinoptiker hat die Aufgabe, die optischen Bauteile der optischen Geräte herzustellen. Zu den optischen Bauteilen zählen Linsen, Prismen, Spiegel und Filter.

Zusammen mit mechanischen Bauteilen entstehen daraus optische Geräte und Instrumente, z.B. Fernrohre, Ferngläser, Mikroskope, medizinische Diagnostik- und Untersuchungsgeräte, Fotoapparate, Projektionsgeräte und optische Feinmessgeräte.

Hauptwerkstoff sind die verschiedenen Glassorten, welche in unterschiedlichsten Bereichen zur Anwendung kommen und deren Einsatz besonderer Kenntnisse bedarf. Neben der manuellen Bearbeitung anhand feinster Werkzeuge steht gleichwertig die Nutzung computergesteuerter Optikmaschinen.

Umfassendes Wissen im Bereich der Messtechniken ist ebenso wichtig wie die Beherrschung verschiedenartiger Oberflächenbehandlungen der optischen Teile oder Kenntnis der einschlägigen DIN-Normen.

Aus- und Weiterbildung

Die Ausbildung dauert in der Regel 3 ½ Jahre. Unter bestimmten Voraussetzungen ist eine Verkürzung möglich. Abhängig von der regionalen Wirtschaft verfügen nur wenige Berufsschulen über Fachklassen für Feinoptiker, meistens nehmen die Feinoptiker am Unterricht der Augenoptiker teil.

Mit bestandener Gesellenprüfung können sich Feinoptiker/innen für die Meisterschule anmelden und die Meisterprüfung ablegen. Mit Abitur, Fachhochschulreife oder Meisterprüfungist ein fachbezogenes Studium an Fachhochschulen z.B. im Bereich der Physik und der Feinwerktechnik möglich.

Perspektiven

Trotz Zunahme maschineller Fertigungen im Bereich der Optik ist die Feinoptik auf lange Sicht nicht zu ersetzen. Mit einem starken Anstieg der Betriebs- und Ausbildungszahlen ist allerdings eher nicht zu rechnen. Feinoptiker ist und war schon immer ein Beruf, in dem es auf höchste Qualität ankommt.