Schneidwerkzeugmechaniker/in

In diesem Beruf werden Spezialmesser, Sägen, Scheren und maschinelle Präzisionswerkzeuge hergestellt. Zum Einsatz kommen diese bei der Bearbeitung von Holz, Kunststoffen oder Metall und in der Lebensmittelindustrie. Den abwechslungsreichen Beruf gibt es mit den Schwerpunkten Schneidemaschinen- und Messerschmiedetechnik und Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik sowie vielen Möglichkeiten zur Weiterbildung und guten Perspektiven.

In diesem Beruf werden Spezialmesser, Sägen, Scheren und maschinelle Präzisionswerkzeuge hergestellt. Zum Einsatz kommen diese bei der Bearbeitung von Holz,…

Aufgaben und Tätigkeiten

Der Schneidwerkzeugmechaniker fertigt nach technischen Zeichnungen Werkzeuge in spezieller Form für verschiedene Einsatzzwecke an. Man unterscheidet zwei Fachrichtungen: Die Schneidemaschinen- und Messerschmiedetechnik beinhaltet das manuelle Freiformschmieden von Geräten für den Gartenbau, die Fleischverarbeitung u.a.

In der Schneidwerkzeug- und Schleiftechnik werden spanende und zerteilende Maschinenteile auf Werkzeugmaschinen geschliffen. Mit der Herstellung allein ist es nicht getan – auch die Instandhaltung ist Sache des Schneidwerkzeugmechanikers. Deshalb sollte er nicht nur handwerklich geschickt, sondern auch versiert im Kundenkontakt sein.

Aus- und Weiterbildung

Die Ausbildung dauert im Regelfall drei Jahre, kann auf Antrag auch verkürzt werden und schließt mit der Gesellenprüfung ab. Danach kann der Schneidewerkzeugmechaniker sich weiterbilden: zum Beispiel mit der Meisterprüfung. Weitere Qualifikationsmöglichkeiten sind: Werkzeugbautechniker, Maschinentechniker oder Feinwerktechniker, Fachkaufmann der Handwerkswirtschaft. Betriebsassistent oder Betriebswirt des Handwerks. Auch ein Studium, beispielsweise des Maschinenbaus, ist möglich.