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Selbstständig als Sattlerin

Statt zu studieren machte Lea Lou ihr Hobby zum Beruf

Nach ihrem Abitur wollte Lea Lou eigentlich Mode studieren, hat sich dann aber doch dazu entschieden, ihr Hobby zum Beruf zu machen und Reitsportsattlerin zu lernen. Heute ist sie Chefin ihres eigenen Ladens.

„Ich war schon immer kreativ unterwegs“, sagt Lea Lou Kersting, die sich vor drei Jahren mit ihrer eigenen Werkstatt in Düsseldorf selbstständig gemacht hat. Nach ihrem Abi wollte sie eigentlich Mode studieren, hat sich dann aber doch dazu entschieden, ihr Hobby zum Beruf zu machen und Reitsportsattlerin zu lernen. „Eine tolle Zeit war das“, erinnert sie sich heute.

„Nach dem Abi habe ich mir ein eigenes Pferd gekauft und bin dann über ein bezahltes Praktikum an meine Ausbildungsstelle gekommen.“

Irgendwann wollte Lea Lou aber ihr eigenes Ding machen und selbst über Form, Farbe und Leder entscheiden. In ihrem Laden „Lou Saddlery Ledermanufaktur“ hat sie sich nun auf die Feintäschnerei spezialisiert und stellt Unikate her – Taschen und Gürtel aus hochwertigem Leder zum Beispiel. Dabei kann sie sich kreativ ausleben und ihr eigener Chef sein. Und über mangelnde Aufträge kann sich Lea Lou auch nicht beklagen. Das Geschäft läuft super und trotzdem hat sie immer noch Zeit für ihr Pferd, dem sie auch gerne mal ein ganz individuelles Zaumzeug kreiert.

Sattler/in

Ob nun Sattel- und Zaumzeug für Pferde, Arbeiten an einer Luxusjacht, eine neue Lederausstattung für das Auto oder ein handgemachter Lederkoffer – Sattler fertigen alles auf Maß und kennen sich bestens in der Verarbeitung von Leder, Stoff oder synthetischen Materialien aus. Während der Ausbildung spezialisieren sie sich in den Fachbereichen Fahrzeugsattlerei, Reitsportsattlerei oder Feintäschnerei. In der Feintäschnerei werden vornehmlich Handtaschen und weitere edle Accessoires individuell hergestellt.

Mehr Infos zur Ausbildung und den Perspektiven findest du auf unseren Berufeseiten, auf www.zvr-info.de oder auf www.bvfr.org.