Vergolder/in

Sie sind in Kirchen, Museen, Tischlereien oder Restaurierungswerkstätten zu finden. Dort restaurieren sie, bereiten Untergründe nach alten Rezepturen vor, bringen Ornamente an und sorgen dafür, dass der Glanz der alten Meister wieder strahlt. Hierfür verwenden sie Blattmetall, Puder oder auch Öl. Sie entwerfen, zeichnen, retuschieren, fertigen Rahmen an, führen Holzschutzarbeiten und Grundierungen sowie Farb- und Weißfassungen aus, verzieren, kitten, spachteln und schleifen.

Sie sind in Kirchen, Museen, Tischlereien oder Restaurierungswerkstätten zu finden. Dort restaurieren sie, bereiten Untergründe nach alten Rezepturen vor, bringen…

Aufgaben und Tätigkeiten

Vergolder führen Vergoldung, Versilberung, Farb- und Weißfassung von Figuren, Altären, Rahmen, Möbel, Inneneinrichtungen, architekturbezogenen Objekten und Bauteilen durch und restaurieren Vergoldungen, Versilberungen und Farb- und Weißfassungen. Die Gestaltung und Herstellung von Bilderrahmen und Einrahmungen gehört ebenfalls zu ihren Aufgaben.

Aus- und Weiterbildung

Die Ausbildung zum Vergolder dauert drei Jahre und findet in Ausbildungsbetrieb und Berufsschule statt. Bei entsprechenden fachlichen Leistungen und schulischen Voraussetzungen kann die Ausbildungszeit verkürzt werden.

Aufstiegsorientierte Weiterbildungsmöglichkeiten für Vergolder bestehen zum Beispiel in der Ausbildung zum Vergoldermeister, Techniker – Farb- und Lacktechnik oder Techniker – Baudenkmalpflege/Altbauerneuerung. Wer über die entsprechende Hochschulzugangsberechtigung verfügt, kann auch ein Studium der Restaurierung aufnehmen.